Heizungsmodernisierung in der warmen Jahreszeit

Sinkende Heizkosten und geringere Emissionen

Willich, 24. Juni 2021

Wenn die Sonne vom Himmel lacht und der Mensch eher schwitzt als fröstelt, denkt er weder an den Winter noch an die eigene Heizung. Aber gerade der Sommer eignet sich hervorragend den eigenen Energieverbrauch oder die eigene Klimabilanz zu überdenken.

Dabei muss es nicht immer gleich die ganze Dämmung von Dach und Fassade sein. Oft reichen schon kleinere Stellschrauben, um effektiv Energie zu sparen.

Mit smarten Thermostaten an den Heizkörpern können Temperatur und Dauer des Heizens individuell angepasst werden. Ummantelte Rohrleitungen zwischen Therme, Heizkessel und Heizkörpern verringern Wärmeverluste. Eine Dämmtapete hinter den Heizkörpern verhindert Kältebrücken.

Ein sauberer Heizkörper arbeitet effizienter als ein verstaubter. Zudem sollten Heizkörper einmal im Jahr entlüftet werden. Dann kann das Heizwasser optimal zirkulieren. Um einen Wärmestau zu vermeiden, sollten Heizkörper nicht zugestellt werden.

Ist eine Heizung allerdings älter als 20 Jahre, ist sie längst nicht mehr Stand der Technik und verbraucht häufig mehr Energie als nötig. Ein Grund dafür ist der geringere Wirkungsgrad alter Heizanlagen. Die Systeme nutzen nicht die gesamte Energie der eingesetzten Brennstoffe und benötigen umso mehr davon.

Fördergelder nutzen

Es kann also sinnvoll sein, die eigene Heizungsanlage zu modernisieren. Dabei kann man am ehesten im Sommer auf die wärmende Quelle verzichten. Eine neue Heizung ist zwar stets eine Investition, die Energieeinsparung einer neuen Anlage bringt jedoch schnell eine spürbare Entlastung. Moderne Heizungsanlagen verbrauchen weniger, um die gleiche Wärmemenge bereitzustellen. Sie schonen dadurch die Umwelt und arbeiten günstiger.

Wer seinen Heizungstausch im Sommer mit ausreichend Vorlauf plant, hat außerdem Zeit, staatliche Förderprogramme zu prüfen. Die Zuschüsse betragen bis zu 45 Prozent, z. B. bei einem Umstieg von einer Ölheizung auf eine erdgasbetriebene Heizungsanlage. Vertriebschef Mario Sagner ergänzt: „Aus unserem eigenen Fördertopf gibt es je nach Anlagenart und -größe zwischen 250 und 600 Euro zusätzlich.“

Fachleute der Stadtwerke stehen bei einem Umstieg auf effizientere und klimaschonendere Wärmeanlagen im gesamten Prozess beratend zur Seite. Sie begutachten die aktuelle Anlage, empfehlen technische Lösungen, prüfen die Angebote von Installateuren und leisten die Abnahme.

Heizung mieten statt kaufen

Komfortabler und einfacher ist es, eine neue Heizungsanlage zu mieten. Ausgehend vom aktuellen Zustand der bestehenden Wärmeversorgung erstellen Experten der Stadtwerke ein Komplettpaket, kümmern sich um die Planung, den Bau, die Bauüberwachung, den Betrieb und regelmäßige Wartungen der Anlage. Auch die Kosten für den Schornsteinfeger und Reparaturen sind inklusive. Dabei werden auch individuelle Wünsche berücksichtigt, wie z. B. der Verzicht auf fossile Brennstoffe oder die Kombination aus Wärmeversorgung und Solarenergie. Die Heizungsmieter entrichten im Gegenzug eine monatliche Wärmepauschale.

Alle Infos und Antworten auf die wichtigsten Fragen aus Verbrauchersicht finden Interessenten unter stadtwerke-willich.de/heizung-mieten. Wer sich persönlich beraten lassen möchte, wählt 02154 / 4703-148.