Ein Klassiker in der Küche
Erdgas – Ein Klassiker in der Küche

Seit jeher ist die Küche Mittelpunkt des häuslichen Lebens – ein Raum zum Klönen und Kochen. Hier duftet es herrlich und hier steht auch der Herd.

Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts bauten die Engländer, später die Franzosen, Erdgas-Kochgeräte. Die Deutschen zogen 1851 nach und präsentierten bald darauf den Vorläufer der heutigen Gasherde. Entscheidend für die weitere Entwicklung war die Erfindung des Bunsenbrenners 1855: Erdgas verbrannte nun weitaus effektiver. Profitierten damals schon viele von den Vorteilen der offenen Gasflamme, so fand der Gasherd Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals Einzug in die Küchen einer breiteren Bevölkerungsschicht. Machte der Gasherd anschließend im Schatten des Elektroherdes weniger von sich reden, präsentiert er sich jetzt, Anfang des 21. Jahrhunderts, in einem völlig neuen Glanz.
Wer im Trend liegen will, kocht mit Erdgas!
Sparschein Erdgasherd

Fast jeder zweite Haushalt heizt inzwischen mit Erdgas. Es hat sich herumgesprechen, dass Kochen und Backen mit Erdgas nicht nur praktischer, sondern auch preiswerter ist als mit einem Elektroherd: Nach Berechnungen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) spart kochen mit Erdgas gegenüber kochen mit Strom etwa 50 Euro pro Jahr an Energiekosten.

Auch die Stiftung Warentest stellt fest, dass „das Kochen auf einem Gasherd preiswerter als mit dem elektrischen Konkurrenten“ ist. Wer also sowieso über einen Gasanschluss verfügt, spart deutlich Energiekosten, wenn er auch seinen Herd mit Erdgas betreibt. Das rechnet sich besonders, wenn viel gekocht wird. Die etwas höheren Anschaffungskosten haben sich in der Regel schon nach ein bis zwei Jahren amortisiert.
Schon mal ökologisch gekocht?

Doch nicht nur Kostenvorteile sprechen für den Gasherd. Umweltverbände wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben das Kochen mit Erdgas als Ökothema entdeckt. Ihr Argument: Um das gleiche Gericht zu kochen, muss bei einem Elektroherd fast doppelt so viel Primärenergie eingesetzt werden. Das bedeutet: Kochen mit Erdgas verbraucht nur etwa die Hälfte an natürlichen Ressourcen im Vergleich zum Elektroherd.

Auch was die Ausstattung angeht, bieten Gasherde heute viel mehr als noch vor einigen Jahren. So gibt es beispielsweise Erdgas-Kochflächen mit Glaskeramik.