Klimaneutral drucken

Für einige unserer Printprodukte haben wir uns für einen klimaneutralen Druck entschieden. Dies bedeutet, dass wir die nicht vermeidbaren CO2 Emissionen beim Druck von Kalendern, Flyern, Broschüren und Magazinen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgleichen.

Dadurch werden an anderer Stelle die durch den Druck verursachten CO2 Emissionen zu 100% wieder eingespart und eine nachhaltige soziale Entwicklung vor Ort gefördert. Denn für das Klima ist es unerheblich, ob die Emissionen unter den Motorhauben unserer Elektrofahrzeuge oder z. B. durch ein Klimaschutzprojekt in Afrika eingespart werden.

Konkret haben wir uns für zwei Projekte entschieden.

Unseren Jahreskalender 2020 gleichen wir aus durch: Aufforstung in Panama

Durch dieses Projekt in Panama wird die Aufforstung einheimischer Mischwälder mit der fairen Produktion von Kakao in UTZ-Qualität kombiniert. Als eines der ersten Waldprojekte überhaupt wurde es mit dem hochwertigen Gold Standard ausgezeichnet. Die Anbauflächen für Kakao sind die ersten Agroforstflächen, welche nach diesem Standard ausgezeichnet wurden.

Situation vor Ort:

Der kleine Staat Panama bildet mit seiner Lage zwischen Costa Rica und Kolumbien die Brücke zwischen Mittel- und Südamerika und beherbergt eine weltweit außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Das Aufforstungsprojekt ist auf die Provinzen Darien, Veraguas, Chiriqui und Bocas del Toro aufgeteilt und hat das Ziel, einen großen Teil der dort besonderen Artenvielfalt zu bewahren. Bei diesem Aufforstungsprojekt werden nicht mehr nutzbare, ehemalige Brachflächen und extensiv genutzte Rinderweiden mit überwiegend einheimischen Baumarten wieder aufgeforstet und in gesunde Mischwälder umgewandelt. Zusätzlich wird ein Teil der Fläche für den biologischen Anbau von Kakao genutzt. So werden durch das Projekt nachhaltige Holzgewinnung und Kakaoanbau mit dem Schutz der Biodiversität und der Wiederherstellung des Ökosystems Wald verbunden. Diese Projektfläche ist zudem FSC- und die Kakaoanbauflächen UTZ-zertifiziert.

Klimaschutztechnologie:

Der Nutzen für den Klimaschutz ist bei Aufforstungsprojekten leicht nachvollziehbar: Während des Wachstums binden die Bäume CO2 aus der Atmosphäre und speichern den Kohlenstoff im Holz.

Nachhaltige Entwicklung:

Neben der reinen Klimaschutzwirkung trägt das Projekt zu der Erreichung der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) bei. Die von der UN entwickelten globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung berücksichtigen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften. So wird im Rahmen dieses Projektes unter anderem die Artenvielfalt geschützt, langfristige Arbeitsplätze geschaffen und neue Einnahmequellen für die Bevölkerung generiert.

Durch unser Engagement haben wir ingesamt 480 kg C02 ausgeglichen. Mehr Infos zu diesem Projekt finden Sie hier.

 

Ab 02/2019 gleichen wir unser Energiemagazin aus durch: Sauberes Trinkwasser für Kenia

Dieses Projekt bereitet Trinkwasser auf und versorgt Familien im ländlichen Kenia damit. Verunreinigtes Wasser und die mangelnde sanitäre Versorgung führen in Afrika südlich der Sahara zu lebensbedrohlichen Krankheiten und zu 315.000 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr. Damit ist mangelndes Trinkwasser hier die zweithäufigste Todesursache. Um das zu verhindern, kochen viele ihr Wasser mit Kohle oder Holz auf offenem Feuer ab. Dabei entsteht Rauch, meist innerhalb geschlossener Räume, was wiederum gefährliche Atemwegserkrankungen verursacht. Das aufbereitete Wasser aus diesem Projekt ist 72 Stunden lang trinkbar, erspart der Bevölkerung das Geld für Feuerholz und die Zeit für die oft langwierige Holzbeschaffung und vermeidet CO2 sowie andere Schadstoffe.

Wie funktioniert Klimaschutz mit Trinkwasser?

2 Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Viele Familien haben keine andere Möglichkeit, als Wasser mit einfachsten Mitteln auf offenem Feuer abzukochen. Dadurch entstehen CO2-Emissionen, und je nach Region werden immer größere Flächen entwaldet. Indem Wasser chemisch (zum Beispiel mit Chlor) oder mechanisch (mit Wasserfiltern) aufbereitet wird oder Grundwasser aus Brunnen zugänglich gemacht wird, lassen sich diese CO2-Emissionen einsparen.

Durch unser Engagement haben wir ingesamt 2.032 kg C02 ausgeglichen. Details zu diesem Projekt lesen Sie hier.