Ehrgeiz plus Ehrensache: Drei Staffeln der Stadtwerke beim Triathlon am Start
- Schwimmen, Radfahren, Laufen: Neun Aktive trainieren intensiv
- Energieunternehmen ist Titelsponsor des größten Sport-Events in Willich
Wenn der Willicher Triathlon am ersten Sonntag im September damit startet, dass die Schwimmerinnen und Schwimmer sich morgens in das Wasser von de Bütt stürzen, dann steigt der Adrenalinspiegel bei den neun Aktiven der Stadtwerke Willich deutlich an. Sie haben sich vorgenommen, mit mindestens einer der drei Staffeln in der Firmenwertung einen Platz auf dem Treppchen zu erstreiten.
Und dafür trainieren sie eifrig, wie Cornelius Quiske erzählt. Er ist der Läufer in Staffel 3, und er absolviert seit Monaten jede Woche drei Laufeinheiten. „Die fünf Kilometer unter 26 Minuten zu schaffen, das ist mein Ziel.“ Dabei müsse natürlich das Wetter mitspielen: „Bei Temperaturen über 30 Grad werden die Beine einfach immer schwerer“, diese Erfahrung hat der 40-Jährige Produktmanager in diesem Sommer beim Training häufiger gemacht.
Vorbereitung auf den ersten kompletten Triathlon
Auch Tom Heimanns (Staffel 1) hat sich für seine Disziplin ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Er will die 20 Kilometer mit dem Rad in maximal 38 Minuten bezwingen. Dafür trainiert er auch zuhause an einem Smarttrainer, in den er das eigene Rad einspannt und unterschiedlich anspruchsvolle Programme ausführt. „Im kommenden Jahr möchte ich solo an einem Triathlon teilnehmen, da ist das jetzt eine super Vorbereitung“, so der 24-Jährige, der bei den Stadtwerken vor einem Jahr eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement begonnen hat.
Mit einem leicht mulmigen Gefühl geht Christoph Muschik in Staffel 2 an den Start. Der Projektleiter ist kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen — und zwar beim Schwimmen. „Das ist nicht meine Paradedisziplin“, so der 51-Jährige, der aufs Laufen abonniert ist. „Außerdem habe ich großen Respekt vor dem Start. Das ist immer ein ziemliches Getümmel, bei dem man sich schon mal einen Tritt oder Schlag abholt.“ Kleiner Trost: Nach 500 Metern können die Schwimmer sich trockene Kleidung anziehen und ihre Kolleginnen und Kollegen anfeuern.
Die neun Aktiven der Stadtwerke betonen, dass bei allem Ehrgeiz der Spaß im Vordergrund stehe. „Es geht nicht nur um die eigene Zeit, sondern darum, dass wir als Team an den Start gehen und uns gegenseitig anspornen“, sagt Cornelius Quiske. Außerdem sei es Ehrensache, als Mitarbeitende des Titelsponsors beim größten sportlichen Event in der Region dabei zu sein.
